Über mich
Sabine Kruppa – vom Pflegeberuf in die Kindertagespflege
15 Jahre Berufserfahrung als examinierte Altenpflegerin bilden die Grundlage meiner heutigen Arbeit als Kindertagespflegeperson. Seit Oktober 2018 begleite ich Kinder in meiner eigenen Kindertagespflegestelle „Bienenstock“ in Heinsberg-Dremmen.

Mein Weg
Mein beruflicher Weg begann im medizinisch-pflegerischen Bereich: 2005 habe ich meine Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin abgeschlossen. In den folgenden fünfzehn Jahren kamen Fach- und Lebenserfahrung dazu, durch Weiterbildungen auch die Qualifikation als Mentorin und stellvertretende Stationsleitung.
Während der Elternzeit habe ich erlebt, wie prägend die ersten Lebensjahre sind. Der Blick auf meinen bisherigen Beruf hat sich verändert und der Wunsch wuchs, meine berufliche Zukunft der Kinderbetreuung zu widmen. 2018 kam mein jüngstes Kind in den Kindergarten – im selben Jahr habe ich den Bienenstock eröffnet.
In meiner täglichen Arbeit strebe ich eine ruhige, zugewandte und strukturierte Atmosphäre an. Ich lege Wert auf Rituale, Bewegung an der frischen Luft und ein respektvolles Miteinander. In herausfordernden Situationen suche ich nach praktischen, lösungsorientierten Wegen, die sowohl dem einzelnen Kind als auch der Gruppe gerecht werden.
Seit 2024 erweitere ich mein Fachwissen gezielt, um Kinder mit besonderen Bedürfnissen noch individueller begleiten und ihre Teilhabe in der Kindertagespflege bestmöglich unterstützen zu können. Was das konkret bedeutet, steht auf der Seite zur Inklusion.
Qualifikation und Fortbildung
- 2005 – Examen als Altenpflegerin, danach fünfzehn Jahre Berufspraxis
- 2018 – Basiskurs zur Kindertagespflegeperson (VHS)
- 2019 – Vollqualifikation zur Kindertagespflegeperson (Katholisches Forum)
- 2021 bis 2022 – Kompetenzorientierte Anschlussqualifikation 160+ nach den QHB-Richtlinien NRW (Katholisches Forum)
- September 2026 – Abschluss der Schulung zur Inklusions- und Integrationskraft für Kindertagespflege (LVR, AWO Übach-Palenberg)
Jedes Jahr besuche ich mindestens zwölf Stunden Fortbildung, alle zwei Jahre ein Erste-Hilfe-Training speziell für Babys und Kleinkinder. Die Nachweise gehen an das Jugendamt der Stadt Heinsberg. Bei besonderen medizinischen Bedürfnissen in der Gruppe kommen gezielte Schulungen dazu.
Meine persönliche Eignung und Zuverlässigkeit belegt ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis, das dem Jugendamt vorliegt und alle fünf Jahre erneuert wird.
Vernetzung
Eine gute Kindertagespflege lebt auch von einem starken Netzwerk. Ich bin seit Januar 2022 Mitglied bei MATZ e.V., besuche mindestens zweimal jährlich das Netzwerktreffen der Stadt Heinsberg und tausche mich regelmäßig mit Kindertagespflegepersonen aus anderen Kommunen aus – im Rahmen der Schweigepflicht und des Datenschutzes.
Mit dem Familienzentrum St. Lambertus, dem Kindergarten in Dremmen, besteht eine enge Verbindung. Das erleichtert den späteren Übergang in den Kindergarten spürbar.
Meine Familie
Die Kindertagespflege findet in den privaten Räumen meiner Familie statt. Mein Mann Christian Kruppa ist gelernter Metallbauer und arbeitet in Vollzeit in der Tagesschicht. Die Kinder begegnen ihm gelegentlich vor und nach seiner Arbeitszeit sowie während der Ferien. Er hat die Schulung zur Kindertagespflegeperson ebenfalls absolviert – 2019 den Basiskurs, 2021 die Vollqualifikation –, ist jedoch nicht als Kindertagespflegeperson tätig.
Unsere Wellensittiche
Im Esszimmer leben zwei Wellensittiche in einer großen Voliere. Der Freiflug findet ausschließlich außerhalb der Betreuungszeit statt. Das Gesundheitsamt ist über die Haltung informiert und einverstanden. Damit möglichst wenig Federn und Sand aufgewirbelt werden, ist die Voliere mit einer transparenten Folie und einem Netz ausgestattet.
Die Kinder dürfen bei der Versorgung mithelfen: Futter einfüllen, Wasser bereitstellen, frischen Vogelsand verteilen. Für den Umgang mit den Wellensittichen gilt die feste Regel: „Nur schauen, nicht anfassen.“ So werden sowohl die Kinder als auch die Tiere geschützt.
Ein HEPA-Luftfilter sowie ein Saugroboter tragen dazu bei, die Partikelbelastung möglichst gering zu halten. Wird es akustisch zu unruhig, kann die Voliere kurzzeitig abgedunkelt werden.
Wichtig bei Asthma oder Tierhaarallergie
Ganz fell- und federfreie Räume kann ich nicht zusichern. Wenn Ihr Kind an Asthma oder einer Tierhaarallergie leidet oder der Verdacht besteht, sprechen Sie mich bitte frühzeitig an. Dann klären wir gemeinsam und unter Einbezug des Arztes, ob eine Betreuung möglich ist.